Christian und Elisabeth„Auf Wolke Sieben“ schwebten am Wochenende in Paris sowohl Christian Böhm und Elisabeth Striegan-Böhm, als auch Dieter und Angelika Schmitt, denn jedes der beiden Paare erlebte seinen persönlichen Höhenflug beim WDSF Turnier der Sen. IV S Standard.

27 Paare aus 5 Nationen waren im hitzerekordverdächtigen „Stade Pierre de Coubertin“ angetreten, um ab 10.30 Uhr die Sieger zu ermitteln – unter den prüfenden Augen der 11 internationalen Juroren. Ohne Umweg (d.h. Hoffnungslauf) gelangten beide Paare direkt in das Viertelfinale, auch der Sprung ins Halbfinale glückte im Anschluss.  Dieter und Angelika beendeten ihr Turnier auf dem 11. Platz mit nur einem Kreuz Abstand zu Platz 10, aber sagenhaften 13 Kreuzen Abstand zu Platz 12.

Christian und Elisabeth sahen sich als einziges deutsches Paar im Finale – neben 5 italienischen und 2 französischen Paaren. Bei der Siegerehrung gegen 18.30 Uhr wurden der Reihe nach die italienischen und französischen Paare aufgerufen – zum Schluss standen nur noch die amtierenden italienischen Weltmeister, sowie unser Dortmunder Paar auf der Tanzfläche. Platz Zwei hieß es am Ende – Silberrang.

Beide Paare kletterten in der Weltrangliste nach oben: Schmitts mit 4 getanzten Turnieren rangieren auf Platz 100, die Böhms als bestes deutsches Paar mit 6 Turnieren in der Wertung auf dem 16. Platz der 426 Paare umfassenden Liste.

Matthias und AnjaLandesmeisterschaften sind immer etwas Besonderes, noch dazu, wenn sie an einem derart schönen Tag wie am letzten Samstag im Tanzsportzentrum stattfinden. Die Paare zeigten sich bestens vorbereitet, auf den Punkt fit und bereit, unter allen Umständen ihre Höchstleistungen zu zeigen. Diverse Trainer waren auch vor Ort und unterstützten ihre Paare an diesem Meisterschaftstag.

Mit 13 und 22 Paaren sahen die Anmeldelisten in der Hauptgruppe D und C Standard gut besetzt aus – in etwa so, wie auch im letzten Jahr. Die jubelnden Sieger der D-Klasse waren Michael Bartsch und Deborah Sonnenberg aus Aachen – sie gewannen bei verdeckter Wertung mit allen ersten Plätzen diese Meisterschaft. Vier Paare stiegen an diesem Tag in die C-Klasse auf, tanzten auch alle mit und vergrößerten das Feld auf 26 Paare. Damit mussten die Paare nicht nur drei, sondern sogar vier Runden tanzen – keine ganz leichte Herausforderung an diesem Tag.

Mit Matthias Kuchem und Anja Keller tanzte auch ein Paar unseres Clubs – die Beiden hatten sagenhafte zwei Jahre lang pausiert und nutzten diesen Meisterschaftstag zum Wiedereinstieg – allerdings in der „jüngeren und schwierigeren Altersklasse“, denn inzwischen tanzen sie in der Hauptgruppe II C. Durch ihr richtig gutes Tanzen gelang ihnen der Einzug ins Semifinale – und hier zeigten sie noch einmal alles. Am Ende hieß es Platz 10 für die Beiden.

Nach dem ebenfalls verdeckt gewerteten Finale, unermüdlich angefeuert von den angereisten Schlachtenbummlern, krönten Lysander Presser und Lill König aus Düsseldorf ihre Tanzkarriere in der C-Klasse mit dem Meistertitel. Das Präsidium des TNW beschloss, alle Finalisten an diesem Tag aufsteigen zu lassen – das zeigt die enorm hohe Qualität der Paare bei dieser Meisterschaft.

Unser erfahrenes Helferteam richtete diese Meisterschaft in gewohnter Weise gut organisiert aus. Im schön dekorierten und sehr gut gefüllten Tanzsportzentrum war alles im Sinne für die Paare, Wertungsrichter und Zuschauer bestens vorbereitet.

Danke dem Vorbereitungsteam, den Paaren, Wertungsrichtern, der Turnierleitung mit allen Helfern und den Gästen. Der herzliche Glückwunsch geht an die Meister, Vizemeister ... und natürlich auch an Matthias und Anja!

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Wer schon einmal in der Eissporthalle bei "Hessen tanzt" auf der Fläche stand, wird dieses Turnier lieben - oder das Gegenteil erleben. Es ist schon eine große  Herausforderung dort zu tanzen - die Halle ist riesengroß, so viele Menschen sind dort selber aktiv oder auf den Rängen beobachtend unterwegs, die Turniere sind ineinander geschachtelt, die Tanzflächen relativ klein, aber die Startfelder um so größer, so viele Paare bewegen sich gemeinsam auf der Tanzfläche, tanzen auf einmal gemeinsam in einer Runde ... sich darauf einzustellen, ist für einen Turniertänzer eine richtig große Herausforderung.

Zwei Paaren unseres Vereins gelang das am Wochenende richtig gut: Jochen Nölle und Tatjana Flohr tanzten sich zum ersten Mal bei diesem Turnier bis ins Viertelfinale vor. In einem richtig großen und sehr stark besetzen Feld der Sen. I S Standard von 62 Paaren qualifizierten sich 27 Paare für dieses Viertelfinale. Mit dem geteilten 24. Platz wussten sich Jochen und Tatjana sehr gut zu behaupten.

Besonders glücklich waren Gerd Böcker und Ania Warpechowska, denn bei ihrem allerersten Turnier in der Sen. II B verpassten sie nur um Haaresbreite den Sprung ins Halbfinale. Von 32 Paaren wurden sie geteilte 12. - was für ein wunderschöner Einstieg bei so einem großen Turnier- und das auch noch in einer neuen Leistungsklasse. Sich in einem Gewusel von 11 Paaren auf der Fläche zu behaupten - das habt ihr richtig gut gemacht!!!

Herzlichen Glückwunsch beiden Paaren - wir freuen uns mit euch!