Tolle Stimmung, starker Tanzsport und jede Menge Spaß beim Ruhr Dance Dortmund

Was bei einem Turnier am Ende wirklich zählt, konnte man beim Ruhr Dance Dortmund am 19. September 2026 schon an den Gesichtern der Tänzerinnen und Tänzer ablesen: der Spaß am Tanzen. 

Das bedeutet natürlich nicht, dass die Teilnehmenden nicht alles gegeben hätten – ganz im Gegenteil. Auf der Fläche wurde hervorragender Tanzsport gezeigt, gleichzeitig blieb die besondere, lockere Atmosphäre erhalten, die das Ruhr Dance ausmacht.

Schon jetzt freuen wir uns mit euch auf die nächste Ausgabe: am 25./26.09.2027!

...es lohnt sich sehr, diesen tollen Bericht zu diesem Jahr (verfasst von YVES! - vielen Dank!) komplett zu lesen!
Und Fotos, die DIRK den ganzen Tag aufgenommen hat - vielen Dank!! -, findet ihr...

hier: 

Breitensport mit einer zweiten Chance
Beim Breitensportturnier waren in diesem Jahr nicht alle möglichen Startplätze besetzt. Das hatte allerdings auch einen Vorteil: Wir konnten das Re-Dance- bzw. Second-Chance-Verfahren nutzen.

Wer in der ersten Runde nicht direkt die nächste Runde erreichte, bekam im Re-Dance eine zweite Chance auf das Weiterkommen. Vor allem bedeutete das: Jedes Paar konnte jeden angemeldeten Tanz mindestens zweimal tanzen.

Eine weitere Besonderheit des Ruhr Dance: Jeder Tanz ist ein eigenes Turnier. So konnten die Platzierungen von Tanz zu Tanz völlig unterschiedlich ausfallen – vielleicht im einen Tanz früh ausgeschieden und im nächsten im Finale.

Zusätzlich zu den Ergebnissen der einzelnen Tänze wurden auch die besten Gesamtleistungen ausgezeichnet: für die drei Lateintänze, die drei Standardtänze sowie für die Gesamtwertung aus sechs Standard- und Lateintänzen.

Volles Haus beim Jack & Jill

Komplett ausgebucht war dagegen das Jack-&-Jill-Turnier mit 24 Paaren. Auch hier kam das Re-Dance-Verfahren zum Einsatz und sorgte für zusätzliche Tanzmöglichkeiten.

Beim Jack & Jill gibt es eine ganz besondere Herausforderung: Nach jedem Tanz werden die Paarungen neu zusammengestellt. Leader und Follower werden dabei getrennt bewertet. Neben dem tänzerischen Können kommt es deshalb besonders darauf an, sich innerhalb kürzester Zeit auf eine neue Tanzpartnerin oder einen neuen Tanzpartner einzustellen.

Genau das sorgte für viele spannende Momente – und natürlich auch für jede Menge Spaß auf und neben der Tanzfläche.

Karibik-Strandparty auf der Tanzfläche

Passend zum diesjährigen Motto „Karibik Strandparty“ sorgte Klaus Meng wieder einmal für fantastische Musik. Seine Auswahl traf die Stimmung des Turniers perfekt – inklusive kleiner musikalischer Überraschungen wie „Sommer, Sonne, Kaktus!“ von Helge Schneider.

Für die sportliche Bewertung standen wie schon im vergangenen Jahr zehn hochklassige Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter an der Fläche, von denen die meisten bis in die S-Klasse werten. Besonders gefreut hat uns, dass auch aus dem Wertungsgericht viel Lob für die Veranstaltung, die Atmosphäre und die Organisation kam.

Durch das Programm führte erneut Kai, der die Veranstaltung gewohnt charmant moderierte und dafür sorgte, dass Teilnehmende und Publikum jederzeit bestens über das Geschehen auf der Fläche informiert waren.

Und auch die Erinnerungen an diesen Turniertag kommen nicht zu kurz: Dirk Kunesch hat viele schöne Fotos von den Tänzerinnen und Tänzern gemacht, die den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden und die besondere Stimmung des Ruhr Dance wunderbar festhalten.

Premiere in der Gesamtorganisation

Eine Premiere gab es auch hinter den Kulissen: Zum ersten Mal lag die Gesamtorganisation des Ruhr Dance bei Möhre, die diese Aufgabe souverän gemeistert hat.

Wie gut das Zusammenspiel im Organisationsteam funktioniert hat, zeigte sich nicht nur während des Turniers, sondern auch in den Rückmeldungen danach. Besonders hervorgehoben wurden die offene Atmosphäre im Team, die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, und die große Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. So wurde aus sehr viel Arbeit eine gemeinsame Aktion, bei der auch der Spaß nicht zu kurz kam.

Ein Turnier wie das Ruhr Dance entsteht schließlich nicht erst am Veranstaltungstag. Viele Vereinsmitglieder haben zahlreiche Stunden in die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung investiert.

Besonders sichtbar wurde dieses Engagement bei der liebevoll gestalteten Dekoration im Stil der Karibik-Strandparty. Das Deko-Team hatte im Vorfeld einen regelrechten Bastel-Marathon eingelegt – und der Aufwand hat sich gelohnt: Für die Gestaltung gab es am Turniertag zahlreiche Komplimente.

Selbst Details wie die Namensschilder für Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter, das Turnierbüro, der Check-in und viele weitere Bereiche wurden passend zum Motto gestaltet. Genau diese vielen kleinen Ideen machten aus einem Tanzturnier eine besondere Veranstaltung.

Turniersoftware mit viel Flexibilität

Ein besonderer Dank geht an Alexander Förster und Matthias Dellweg. Sie haben die Turniersoftware für das Ruhr Dance entwickelt und damit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass der gesamte Turnierablauf zuverlässig und reibungslos funktionieren konnte.

Dabei blieb es nicht bei der Vorbereitung: Noch während des laufenden Turniers nahmen sie Anpassungen an der Software vor, um kurzfristige Sonderwünsche und besondere Anforderungen direkt umzusetzen. Diese Flexibilität machte es überhaupt erst möglich, das besondere Turnierformat mit Einzelwertungen, Re-Dance und Second Chance so umzusetzen, wie es geplant war.

Deshalb gilt unser ganz besonderer Dank all den Helferinnen und Helfern aus unserem Verein, die vor, während und nach dem Turnier mit angepackt haben.

Ohne dieses Engagement wäre ein Turnier wie das Ruhr Dance Dortmund nicht möglich.

Vielen Dank an alle Tänzerinnen und Tänzer, Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter, Helferinnen und Helfer sowie an alle Gäste für einen großartigen Turniertag.

Und wenn man sich die vielen lachenden Gesichter anschaut, bleibt eigentlich nur festzustellen:

Genau so soll Ruhr Dance sein.

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